Fleißige Bienchen putzen das Puzzle

Heute fanden sich trotz widriger Wetterverhältnisse 4 Mitglieder zusammen um unsere jährliche Reinigungsaktion auf dem Rossendale Promenade durchzuführen. Nun erstrahlt alles wieder in neuem Glanz, daher gilt ein ganz herzlicher Dank an Karl Gerd Geßner, Maria Andiel, Barbara Pfeiffer und Jürgen Taubach.

„Mythos neue Frau – Mode zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“ – 17.10.2020 im LWL-Textilmuseum

Besuch der Ausstellung „Mythos Neue Frau“ im Textilwerk Bocholt am 17. Okt. 2020

Wie angekündigt, zeigte diese mit Liebe zum Detail zusammengestellte Ausstellung, wie Mode und Kleidung in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf die rasanten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen reagierten, ja reagieren mussten. Vielfach änderte sich Kleidung funktional. Da passten die Frauen mit den großen, hohen Hüten und langen Hutnadeln nicht mehr in die damaligen schmalen Straßenbahnen, weil sie sich gegenseitig aufspießten. Oder es war schwierig, mit langen Kleiderschleppen in die Autos zu kommen, die man sich mehr und mehr leisten konnte. Von Radfahren mit langen Röcken ganz zu schweigen. Die langen Rüschenärmel verschwanden nach und nach, da „das Fräulein im Büro“ sich damit hin der Schreibmaschine verhakte. Aber manche Änderungen waren auch der Gesundheit geschuldet. Ärzte hoben ihren Finger und erklärten, wie ungesund die schmale Taille bei den Frauen ist. Die Mädchen wurden oft ab dem 14. Lebensjahr geschnürt. Die Taille sollte so sein, dass zwei Männerhände sie umfassen konnten. Bezeichnend zu sehen, wie die Farben der Stoffe sich änderten. Da waren die grauen und dunklen Töne in den schweren Stoffen während des 1. Weltkrieges (1914 – 1918), danach die leichte, flotte Kleidung der sogenannten 20er Jahre. Beim Charleston-Tanz mussten „die Fetzen fliegen“. Sehen konnte man die begleitende Veränderung zum Beispiel bei der Unterwäsche (Frau undMann), und Strümpfen, bei den Accessoires (Schmuck, Parfum Zerstäuber, Bartbinden usw.) und vor allem bei der zu allem passenden Schuhmode. Wir konnten 2 Führungen zu je 9 Mitgliedern Corona-konform durchführen. Alle freuten sich, wenn auch mit Abstand, über dieses Wiedersehen.

Herzliche Grüße an die Teilnehmer: „Thank you so much for joining this spectacular exhibition“.

Text / Bilder: Karl Gerd Geßner

Mitgliederversammlung – 20.09.2020

„Full House“ beim „Full English Breakfast“

„Full House“ beim „Full English Breakfast“

Am 09. Februar fand zum 20. mal das beliebte und wieder voll ausgebuchte „Full English Breakfast“ im Vereinslokal „Zur Glocke“ statt.

 

 

 

Die Vorstandsmitglieder und ihre Partner bereiteten ein reichlich bestücktes Buffet mit typisch englischen Frühstücks-Spezialitäten wie „Bacon and Eggs“, „Baked beans“, „Black pudding“ und vieles mehr für die Vereinsmitglieder vor.

 

 

Ob das Ei in der Pfanne „Sunny-Side-Up“ oder „Over-Easy“ sein sollte, auch diese Wünsche wurden erfüllt. Gerne bedienten sich die Gäste an den köstlichen Gerichten und verbrachten ein paar Stunden in heiterer, geselliger Runde.

Für den regen Zuspruch und die Anerkennung bedankt sich der Vorstand sehr herzlich.

Fotos: Lara Stille

Landesregierung zeichnet Stadt Bocholt und zwei Bocholter Vereine aus

„Europaaktive Zivilgesellschaft“

Am 04. November wurde der DBG eine ganz besondere Auszeichnung verliehen. Durch unser langjähriges Engagement wurde wir mit dem Titel „Europaaktive Zivilgesellschaft“ auf Lebenszeit bedacht. Die Urkunde wurde feierlich in Düsseldorf durch die Minister Dr. Holthoff-Pförtner und Ina Scharrenbach übergeben. Den Titel entgegen nahmen der Vorsitzende Christian Strauß, der stellvertretende Vorsitzende Andreas Becker, Ehrenvorsitzender Karl Gerd Geßner, sowie Ewald Lensing und Maria Andiel

Lesen Sie dazu den Artikel des Europabüros Bocholt.

 

Adressänderung

Die Anschrift hat sich geändert:

Deutsch-Britische Gesellschaft Bocholt e.V.
Volmeringsweg 5
46395 Bocholt

Tel: 0151 – 20 14 80 60

Karl Gerd Geßner wird Ehrenvorsitzender

Zu seinem Abschied möchte Karl Gerd Geßner folgende Worte an der Mitglieder richten:

Karl Gerd Geßner – Zum Abschied als Vorsitzender

Nach 35 Jahren im Vorstand, teilweise als stellvertretender Vorsitzender und 24 Jahre als Vorsitzender, habe ich auf der Mitgliederversammlung am 14. März 2019 nicht mehr dafür kandidiert.

Es war jetzt die Gelegenheit, durch einen in den letzten Jahren vorbereiteten und geordneten Übergang den Vorstand zu verjüngen. Dieses soll auch gleichzeitig eine Garantie sein für eine belebende und sichere Weiterführung unserer Gesellschaft.

Die Jahre in der Verantwortung waren spannend und haben mir viel Freude gebracht. Das wiederum habe ich Euch, den Vereins- und Vorstandmitgliedern, zu verdanken. Die vielen verschiedenen Aktivitäten sind uns gemeinsam gelungen.

Danke für Hilfe und Unterstützung an beteiligte Personen in den Ämtern der Stadt Bocholt und in den verschiedenen Instituten unserer Stadt sowie an die Verantwortlichen anderer ausländischer Gesellschaften für die Zusammenarbeit.

Mein Dank geht an unsere Freunde in der Partnerstadt Rossendale/GB. Die Rückblicke von dort und die guten Wünsche haben mich tief bewegt.

Im März haben die Mitgliederversammlung und alle im Vorstand mir einen liebevollen Abschied bereitet und dazu noch den „Titel“ Ehrenvorsitzender verliehen. „Thank you so much!“

Dem neuen Vorstand unter dem frisch gewählten Vorsitzenden Christian Strauß wünsche ich gutes Gelingen, verbunden mit Mut und Phantasie für weitere Aktivitäten.

Auch im veränderten Vorstand werde ich weiterhin gerne unterstützend dabei sein.

Karl Gerd Geßner